Login | Kontakt | Impressum
Neue Plastiken am Gremminer See

Gräfenhainicher Schüler und Lehrlinge fertigen Skulpturen für den Kunstpfad

Nach eine Idee der Kunsterzieherin Susanne Spies im Jahr 2003 entstand am internationalen Radweg R1 am Gremminer See ein Kunstpfad bestehend aus Skulpturen aus Schrott-Teilen. Bereits im Jahr 2004 konnten die beiden ersten Kunstwerke mit Unterstützung der Stahl –und Anlagenbaufirma AMBAU von Schülern der 10.Klassen der Ferropolis -Schule zusammen geschweißt und aufgestellt werden. Jährlich folgten alle 50 Meter zwei weitere Skulpturen. Die sehr unterschiedlichen Werke bestehen ausschließlich aus Schrott, den Ambau zur Verfügung stellte. Lehrlinge des Betriebes, zumeist Ehemalige der Ferropolisschule und Schüler, setzten unter Anleitung ihres Lehrmeisters Steffen Brandt die vorab gestalteten Entwürfe um. Für die beteiligten Schüler ist es eine besondere Ehre, dass auf einem Schild ihre Namen an der jeweiligen Plastik verewigt sind. Zur feierlichen Einweihung der neuen Kunstwerke trafen sich am Vormittag des 15.06.2010 die jungen Künstler mit Lehrlingen der Firma Ambau. Markus Saul und Tom Preller bezeichneten ihr Werk als „Baum der Erkenntnis“. Hierbei handelt es sich um einen Baum mit einer Krone aus verschiedenen Schrotteilen sowie einer Kette als Schlange am Baumstamm. Dazu passend präsentierten Katja Frank, Claudia Schimank und Lisa Guthe ihr Kunstwerk „Adam und Eva“. Diese Figuren wurden aus unterschiedlichen Blechresten heraus gebrannt und passend zusammen gestellt. Der Kunstpfad sei einmalig in Sachsen – Anhalt, hieß es. „Wir können stolz sein auf das Geschaffene. Wir freuen uns, dass so viele internationale Gäste davon Kenntnis nehmen. Deshalb ist es auch unser höchstes Anliegen, die Kunstwerke zu schützen und Vandalismus zu vermeiden. Hier wird deutlich, wie die Schüler zu ihrer Heimatstadt stehen“, erklärte Bürgermeister Rußbült. Auch Schulrektorin Carola Nitsche würdigte die Arbeit der Schüler und Lehrlinge und regte an, unbedingt den Kunstpfad in den kommenden Jahren fortzuführen.