Der Kunstpfad Ferropolis wurde im Jahre 2004 aus der Taufe gehoben .Wir können nun schon von einer Tradition an unser Ferropolisschule sprechen.
Wie kam es dazu?
Die Kunstlehrerin Susanne Spies entwickelte die Idee, passend zu Ferropolis, der Stadt aus Eisen, die unserer Schule den Namen gab, einen Kunstpfad mit Schülern der 10. Klasse dieser Sekundarschule als Abschlussgeschenk anzulegen. Mit viel Begeisterung und Engagement schaffte sie es, Partner zu finden, die diese Idee unterstützten, namentlich die Stadt Gräfenhainichen und Ört Großbetrieb für Windkraftanlagen AMBAU. So wurden passende Örtlichkeiten, wie der Rand eines Rad- und Wanderweges um den Gremminer See, einer ehemaligen Grube, zur Verfügung gestellt.
Was steht dahinter?
Dahinter stehen nunmehr 11 große Plastiken aus Schrottteilen.
Sie wurden ausschließlich von Schülern entworfen und gebaut.
Das war nur möglich, weil uns die ortsansässige Firma AMBAU materiell und personell unterstützte, materiell, indem sie uns Jahr für Jahr kostenlos Abfallteile aus der Produktion von Windkrafträdern zur Verfügung stellt und personell, indem uns ein erfahrener Lehrmeister und 2 Lehrlinge zur Verfügung stehen, die die Schweißarbeiten ausführen.
Die Schüler bereiten die von ihnen ausgewählten Schrottteile auf und bestimmen den Werdegang der Umsetzung ihrer Ideen.
Begleitet werden sie durch ihre Kunstlehrerin, die ihnen von der Entwicklung der Idee über die Auswahl der Schrottteile bis zur Umsetzung beratend zur Seite steht.
Wie läuft es ab ?
In jedem Schuljahr können am Projekt interessierte Schüler, nach der Besichtigung der durch die Firma zur Verfügung gestellten Schrottteile, Ideen zur Umsetzung entwickeln und Modelle erstellen. Die besten werden ausgewählt.
Im Juni jeden Jahres arbeiten die 4 Schüler 2 Tage in der Firma AMBAU an ihren Plastiken.
Der Bauhof der Stadt Gräfenhainichen sponsert die stabilen Fundamente und die Beschilderung für diese beiden Jahrgangsplastiken .
Zum Schuljahresende unterstützt die Firma AMBAU die Schule weiterhin bei dem Transport und dem Setzen sowie Verankern der Kunst aus Eisen.
In einem kleinen Festakt werden die Kunstwerke eingeweiht.
Fazit:
Kunst ist einfach gut.
Begeisterung für Kunst und Beharrlichkeit bei der Umsetzung einer Idee haben dazu geführt, dass dieser Kunstpfad öffentlich immer stärker wahrgenommen wird. Mehr noch, wir haben das gute Gefühl, etwas Schönes geschaffen zu haben, was lange und nachhaltig wirkt. Wir werden uns mit diesem Projekt an Wettbewerben beteiligen.